25.06.2020

Sicherheitsanforderungen an die Endlagerung: Öffentliche Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages

Eine wichtige Grundlage des Verfahrens zur Auswahl eines Standortes zur Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle sind die vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen den in verschiedenen Phasen des Verfahrens. Grundlage hierfür sind wiederum die Sicherheitsanforderungen, die ein Endlager erfüllen muss. Mit dem Standortauswahlgesetz (StandAG) wurde des Bundesumweltministerium (BMU) ermächtigt, Verordnungen zu beiden Themen zu erarbeiten. Hintergrund und Werdegang des vorliegenden Entwurfs sind auf  der Webseite des BMU dargestellt.

Der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit führt hierzu eine öffentliche Anhörung durch, zu der auch die TRANSENS-Wissenschaftler Armin Grunwald und Klaus-Jürgen Röhlig als Sachverständige geladen sind, siehe hier.

Die Anhörung findet am 29.Juni um 14.00 Uhr statt.

Eine Übertragung der Aufzeichnung im Parlamentsfernsehen (Kanal 1) soll laut Ankündigungstext am 30.Juni 2020 um 12 Uhr erfolgen.

 

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23.06.2020

Wiss. Mitarbeiter/-in (m/w/d) gesucht

Das TRANSENS-Team sucht ab sofort Verstärkung im Rahmen einer Promotionsstelle.  Nähere Informationen finden Sie hier.

Bewerbungsende: 21.07.2020

 

Ihr TRANSENS-Team

 

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SAFE

ONLINE-WORKSHOP

Der dritte Workshop zur internen Verständigung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und zu Planung und Konzeption der transdisziplinären Forschung im TAP SAFE wurde als Online-Workshop durchgeführt. Themen waren der Austausch zum aktuellen Arbeitsstand und Planungsanpassungen aufgrund der Corona-Krise sowie Schnittstellen zwischen den Arbeiten der einzelnen Teams. U. a. wurden Impulsvorträge zu den Erfahrungen des Online-Tests des Formats „Fokusgruppe“ (s. u.), zur Bedeutung des menschlichen Faktors für die Sicherheit sowie zu möglichen Zielkonflikten bei der Planung der Überwachung von Endlagern gehalten. Es erfolgten Festlegungen zu Kooperationen in Zusammenhang mit der Vorbereitung der für den Herbst 2020 geplanten Fokusgruppen und zu Anpassungen des Arbeitsprogramms in Abhängigkeit möglicherweise andauernden Kontakt- und Reisebeschränkungen. 

 

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DIPRO

ERSTER ONLINE-WORKSHOP

Am 06. Mai fand unter der Leitung des Rechtswissenschaftlers Ulrich Smeddinck (KIT-ITAS) der erste Online-Workshop zum Arbeitspaket DIPRO (Dialoge und Prozessgestaltung in Wechselwirkung von Recht, Gerechtigkeit und Governance) statt.  


Im Anschluss an den Vortrag von Ulrich Smeddinck „Das Konzept interdisziplinärer Schlüsselbegriffe“ folgte ein Beitrag des Politik- und Sozialwissenschafters Achim Brunnengräber „Vom Glossar zum Memorandum – Erfahrungen mit Arbeiten zur Verständigung in ENTRIA“. Den Abschluss der Impulsreihe macht die Informatikerin Isabella Peters gemeinsam mit dem Philosophen Moritz Johannes Riemann mit dem Titel „Entwicklung einer Ontologie“.

 

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Safe

ONLINE TEST „FOKUSGRUPPE“ 

Für das im Herbst geplante Format „Fokusgruppe“ im Rahmen des TAP SAFE wurden in den letzten Monaten Spezialistinnen und Spezialisten mit Erfahrung zum Tool Safety Case aus verschiedenen Forschungseinrichtungen, Behörden, Politik, NBG und Fachverbänden gewonnen. Unter den Teilnehmenden finden sich Personen, die als Beobachter des Diskurses um den Safety Case die Position der kritischen Kreise einbringen werden. In Übereinstimmung mit den Regeln zur Vertraulichkeit in Fokusgruppen werden die Namen der Teilnehmenden nicht veröffentlicht. 
Bereits Ende April fand ein „Trockentest“ mit TRANSENS-Wissenschaftlern statt, die die Teilnehmer „gespielt“ bzw. „dargestellt“ haben. 
In den Fokusgruppen soll herausgearbeitet werden, welche zentralen Inhalte und Botschaften des SC Gegenstand transdisziplinärer Forschung werden sollten und in welcher Form diese in die TD-Formate eingebracht werden.  


„Wir sind sehr stolz darauf, profilierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Format Fokusgruppe gewonnen zu haben. Die Zusammensetzung der Gruppe gewährleistet, dass ein hohes Maß an Fachwissen im Bereich Safety Case und unterschiedliche Sichtweisen eingebracht werden.“ (Zitat: Prof. K.-J. Röhlig) 

 

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Anfang April 2020

Berufung des Beirates

Zur wissenschaftlichen Begleitung des Forschungsprojektes wurden Anfang April 2020 seitens des Projektträgers die Mitglieder des Beirats TD berufen. Die vorrangige Funktion des Beirats besteht darin, die transdisziplinäre (TD) Forschung des Forschungsprojektes kritisch zu begleiten und Hinweise für die Planung und Durchführung zu liefern.

Wir begrüßen Frau Dr. Antonietta Di Giulio (Universität Basel), Frau Prof. Ines Weller (Universität Bremen) und Herrn Prof. Wolfgang Liebert (Universität für Bodenkultur Wien).

 

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25. Februar 2020

Neuerscheinung: Entsorgungsforschung am Wendepunkt?

Soeben ist der Band

Smeddinck, Ulrich; Mintzlaff, Volker; Pönitz, Erik:
Entsorgungsforschung am Wendepunkt?
Transdisziplinarität als Perspektive für die Forschung zur Entsorgung hochradioaktiver Abfälle – ein Projekt-Buch

erschienen. Die in diesem Buch dokumentierten Arbeiten haben wichtige Voraussetzungen für das Vorhaben TRANSENS geschaffen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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13. Februar 2020

Tagungsankündigung - 25.3.2020: „Erste Schritte auf dem Weg zum Endlager – Info-Tagung zum Standortauswahlverfahren“ - Verschoben!

Veranstalter: Leuphana Universität Lüneburg in Kooperation mit KIT/ITAS/TRANSENS

Ort: Lüneburg

Die Tagung soll über den aktuellen Stand des Verfahrens sowie Rechtsschutzmöglichkeiten informieren.

Den Flyer mit Anmeldeformular finden Sie hier.

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

 

In Anbetracht der aktuellen Situation wird die geplante Info-Tagungsveranstaltung in Lüneburg auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben. Sobald wir einen neuen Termin gefunden haben, lassen wir es Sie wissen. Bleiben Sie gesund!

 

 

17. Januar 2020

TRANSENS-Kickoff – 15.-17.1.2020

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördern das Verbundvorhaben TRANSENS, in dem erstmalig in Deutschland transdisziplinäre Forschung zur nuklearen Entsorgung in größerem Maßstab betrieben wird. An TRANSENS sind 16 Institute beziehungsweise Fachgebiete von neun deutschen und zwei Schweizer Universitäten und Forschungseinrichtungen unter der Koordination der Technischen Universität Clausthal beteiligt. Die Partner des Verbundprojekts versammelten sich vom 15. bis 17. Januar 2020 zu einem Kickoff-Treffen in Goslar.

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

 

16. Januar 2020

Ankündigung: SOTEC-radio-Abschlusskonferenz am 11./12.2.2020

Projekt: „Konzepte und Maßnahmen zum Umgang mit soziotechnischen Herausforderungen bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle“ (SOTEC-radio, 2017 bis 2020). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Ort: Harnack-Haus Berlin Dahlem, Ihnestraße 16-20

Leitfrage ist: Welche Handlungsempfehlungen können aus soziotechnischer Perspektive für die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle formuliert werden?

Nähere Informationen unter https://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/forschung/systeme/ffu/forschung-alt/projekte/laufende/17_sotec_radio/SOTEC-radio-Abschlusskonferenz_20200114fin.pdf

 

 

10. Januar 2020

Save the Date - 25.3.2020: „Erste Schritte auf dem Weg zum Endlager – Info-Tagung zum Standortauswahlverfahren“

Veranstalter: Leuphana Universität Lüneburg in Kooperation mit KIT/ITAS/TRANSENS

Ort: Lüneburg

Die Tagung soll über den aktuellen Stand des Verfahrens sowie Rechtsschutzmöglichkeiten informieren.

Nähere Informationen demnächst hier.

10. Januar 2020

Neuerscheinung Tagungsband „Bürgerpartizipation – neu gedacht“

Der Ende 2020 erschienene, interdisziplinäre Band beruht auf einer Tagung , die von der MLU Halle-Wittenberg/Juristischer Bereich in Kooperation mit ENTRIA/TU Braunschweig/Institut für Rechtswissenschaften durchgeführt wurde. Zwei Beiträge befassen sich konkret mit der Praxis der Öffentlichkeitsbeteiligung aus sozialwissenschaftlicher Perspektive und der Öffentlichkeitbeteiligung aus rechtlicher Sicht im Standortauswahlverfahren für ein Endlager.

Näher Informationen hier: https://uvhw.de/neuerscheinungen/product/191222_17-206-6.html

01. Oktober 2019

Transdisziplinäre Forschung für die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle

Am 1. Oktober 2019 hat das Verbundvorhaben TRANSENS seine Arbeit aufgenommen. Ermöglicht wird das Vorhaben durch Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der Volkswagenstiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

«Die Entsorgung radioaktive Abfälle ist von Konflikten geprägt», sagt Prof. Klaus-Jürgen Röhlig, Sprecher von TRANSENS. «Eine sichere Entsorgung ist nur dann möglich, wenn der Brückenschlag zwischen Gesellschaft und Wissenschaft gelingt. Dazu wollen wir einen Beitrag leisten, mit einem Forschungsansatz, der neuartig ist und alle Beteiligten dazu auffordert, voneinander zu lernen.»

TRANSENS ist als Experiment angelegt, das wissenschaftliche und ausserwissenschaftliche Akteure einbindet. In den ersten Monaten seiner Laufzeit wird dieses Experiment unter Einbezug von Spezialisten für Transdisziplinarität aus dem TdLab in Zürich vorbereitet. Die Projektorganisation, die von der TU Clausthal koordiniert wird, ist nun aufgebaut. Erste Treffen der Verbundpartner haben stattgefunden, Stellen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden besetzt.

 

Die Laufzeit des Projekts beträgt fünf Jahre. In dieser Zeit wird TRANSENS auf seiner Website über aktuelle Entwicklungen bei der Forschungsplattform berichten.