Arbeitsprogramm

SAFE

Arbeitsprogramm des TAP SAFE

Im Rahmen der analytischen Vorbereitung werden zunächst Akteure mit Erfahrungen zum Werkzeug SC (Safety Case) im Rahmen einer Fokusgruppe zur Strukturierung der weiteren Arbeit herangezogen. Davon ausgehend wird dann in transdisziplinären (TD) empirischen Untersuchungen über die Gruppe der Spezialisten hinausgegangen:

  • In mindestens zwei Veranstaltungen wird sich die Arbeitsgruppe Bevölkerung (vgl. TAP TRUST) mit den Grundlagen des SC-Konzeptes auseinandersetzen und Meinungen, Kritiken, Wünsche und Empfehlungen formulieren (stellvertretend für eine Beteiligung der Öffentlichkeit).
  • Parallel dazu wird das Konzept Gegenstand der TD-Fallstudie sowie der Lehrveranstaltung im Studium Generale des EDU-Moduls 8 sein (stellvertretend für eine Beteiligung der Öffentlichkeit).
  • Beteiligte aus der Schweiz (beratende Expertenkommissionen, Fachgruppen Sicherheit, kantonale Experten) und Deutschland (rekrutiert z. B. aus Teilnehmern der Regionenworkshops der Endlagerkommission, NGO-Beratern) werden in Dialogformaten durch Spezialisten-Input informiert und formulieren Meinungen, Kritiken, Wünsche und Empfehlungen (betroffene Personengruppen).

Die Ergebnisse und ggf. die Schlussfolgerungen zur Erweiterung des Konzepts des SC werden zum Abschluss des Vorhabens der Kritik von Spezialisten und weiteren sozialen Akteuren ausgesetzt, anschließend reflektiert und ggf. modifiziert. Die Ergebnisse werden in einer zu publizierenden Dissertation zusammengefasst.

In den Modulen des TAP SAFE erfolgen neben den genannten Arbeiten disziplinäre und interdisziplinäre Untersuchungen zu Aspekten des Safety Case, die in die beschriebenen transdisziplinären Formate eingebracht werden. Eine visuelle Darstellung zu den Modulen, Schnittstellen und Kooperationen finden Sie hier.