TRANSENS-Ergebnisse bei der 3. DAEF-Konferenz vorgestellt

In TRANSENS forschende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben die Gelegenheit der 3. DAEF-Konferenz „Key Topics in Deep Geological Disposal“ genutzt, um ihre Ergebnisse einem internationalen Fachpublikum vorzustellen.

Vom 4. bis zum 6. Juli 2022 fand in Köln die dritte Konferenz der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Endlagerforschung (DAEF) „Key Topics in Deep Geological Disposal“ statt. Die Konferenz unter dem Motto „Challenges of a Site Selection Process: Society – Procedures – Safety“ richtete sich an ein internationales Fachpublikum und wurde in englischer Sprache durchgeführt. Die ca. 90 Teilnehmer erlebten ein Programm mit den Schwerpunkten:

  • Stand des Standortauswahlverfahrens in Deutschland
  • Stand der nuklearen Entsorgung im Ausland
  • Forschung und Entwicklung zur nuklearen Entsorgung in Natur- und Ingenieurwissenschaften
  • Forschung und Entwicklung zur nuklearen Entsorgung in Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Kompetenzaufbau und Wissenstransfer

Diese interdisziplinäre Ausrichtung kam den in TRANSENS forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entgegen. Sie stellten Arbeitsergebnisse in mehreren Beiträgen dar:

  • K.-J. Röhlig, M. Ebeling, A. Eckhardt, P. Hocke, P. Krütli: Transdisciplinary Research on Nuclear Waste Management – Can It Work? A Case Study on Repository Safety
  • M. Mbah, J. Neles, S. Bremer, T. Leusmann, D. Lowke: Spatial Effects of Surface Facilities for Final Disposal: Perceptions of the Same and Impact on Place Attachment – A Transdisciplinary Experimental Setting
  • U. Smeddinck: On Human Closeness and Safety: Participation in the Production of Executive Order Law for The Implementation of the German Site Selection Act
  • A. Eckhardt, K.-J. Röhlig: Safety Facing Uncertainty – Steps towards a Holistic and more Comprehensive Assessment of Uncertainties in the Safety Case
  • S. Enderle, P. Hocke: Future Pictures for Final Disposal

Insbesondere die Ansätze zur transdisziplinären Forschung stießen auf großes Interesse bei den anwesenden Wissenschaftlern und Akteuren des Standortauswahlverfahrens. U. a. wurde lebhaft zur Frage diskutiert, in wie weit diese Ansätze in Partizipationsformaten genutzt werden können.

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