Sicherheitsrelevante Barrieren bei der Endlagerung:

Ungewissheiten aus der Perspektive der Ingenieurwissenschaften

Thomas Hassel, Volker Mintzlaff, Joachim Stahlmann, Klaus-Jürgen Röhlig, Anne Eckhardt

Im Ingenieurwesen gehört der Umgang mit Ungewissheiten zum Alltag. Ingenieure und Ingenieurinnen verfügen über Fachwissen und Erfahrung dazu, wie hohe materialtechnische Anforderungen erfüllt, Bauwerke im geologischen Untergrund errichtet und komplexe Großprojekte erfolgreich umgesetzt werden. Diese Kenntnisse lassen sich für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland nutzen. Dennoch bleiben viele Herausforderungen bestehen. Das Endlager ist ein einzigartiges Projekt – aufgrund seines Aktivitätsinventars, der ungewöhnlich hohen Sicherheitsanforderungen und der langen Zeiträume, über die die technischen, geotechnischen und geologischen Barrieren Bestand haben müssen.

Der Bericht beleuchtet Ungewissheiten bei der Endlagerung inter- und transdisziplinär. Im Zentrum stehen Herausforderungen und Lösungsansätze aus der Sicht verschiedener ingenieurwissenschaftlicher Disziplinen, die durch zusätzliche Betrachtungsweisen erweitert werden. So entsteht ein facettenreiches Bild des Umgangs mit Ungewissheiten – ein Thema, das den gesamten weiteren Entsorgungspfad begleiten wird.

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