Zweites Online-Arbeitstreffen

TRANSENS Arbeitstreffen vom 15.03. bis 17.03.2021

 

Wie bereits absehbar erlaubten die aktuellen Bestimmungen erneut keine Präsenzveranstaltung. Somit stand früh die Entscheidung, auch das zweite Arbeitstreffen in der Zeit vom 15.03.-17.03.2021 als reines Online-Treffen abzuhalten – allerdings dennoch mit einem engagierten regionalen Gastgeberteam aus Braunschweig.

Was letztes Jahr um diese Zeit für große Projekte und Konferenzen noch neu war, ist mittlerweile gelernter Alltag. Auch hier zeigt sich analog zum Standortauswahlgesetz der Grundsatz des „lernenden Verfahrens“.

Prof. Dr.-Ing. Dirk Lowke begrüßte aus Braunschweig alle Teilnehmer, dessen Team zusammen mit dem von Prof. Dr. -Ing. Stahlmann die diesmaligen Gastgeber stellten. In seinem Grußwort betonte er noch einmal die Herausforderung einer Online-Konferenz und die hohen Bemühungen seitens der Organisation ein Klima zu schaffen, um den kommunikativen Austausch zu fördern. Dazu gehörte auch, dass etwa über vorab an die Teilnehmer versendete Materialien an die Standortgebundenheit der Organisation dieser ansonsten geographisch breit gestreuten Teilnehmergruppe erinnert wurde.

Nach dem Grußwort von Prof. Dr. Klaus-Jürgen Röhlig, als Sprecher des Verbundprojektes, begrüßte auch Dr. Markus Stacheder (Projektträger Karlsruhe) alle Teilnehmer und betont noch einmal den derzeitigen sehr guten Weg des Projektes, trotz der durch die Pandemie bedingten Widrigkeiten. Hervorgehoben in seinem Grußwort wurde insbesondere die erfolgreiche Rekrutierung der Arbeitsgruppe Bevölkerung und der DIRPO-Begleitgruppe, die nun erstmalig an einem Arbeitstreffen teilgenommen hat. Abschließend wurden seitens des Organisationsverantwortlichen Volker Mintzlaff noch technische Hinweise gegeben sowie der Ausblick auf das musikalische Highlight am Dienstagabend.

Der erste Konferenztag startete mit dem Arbeitsgebiet DIPRO. Schwerpunktthemen hierbei waren einerseits „Narrative, Visualisierung, Wissensvermittlung“ sowie die „Teilgebiete-Konferenz als Ausgangspunkt“. Unter der Leitung von Dr. Achim Brunnengräber, Prof. Dr. Christian v. Hirschhausen, Prof. Dr. Isabella Peters, Prof. Dr. Konrad Ott und dem TAP Verantwortlichen apl. Prof. Dr. Ulrich Smeddinck wurde ausführlich über die Schwerpunktthemen berichtet und diskutiert.

Am Dienstagmorgen ging es früh los mit dem Schwerpunkt „TD-Verständnis“ rund um das gemeinsame Thema der Transdisziplinarität in TRANSENS. Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Klaus-Jürgen Röhlig und Dr. Pius Krütli erfolgte eine ausgiebige Diskussion aller Teilnehmer in kleineren Breakout-Räumen. In der abschließenden gemeinsamen Runde gab es gelebte Transdisziplinarität mit konstruktiven Beiträgen aus den TRANSENS-Begleitgruppen und dem TD-Beirat.

Am Nachmittag standen die Arbeitsgebiete TRUST und SAFE auf der Agenda. Dr. Cord Drögemüller, Dr. Roman Seidl und Johann Arne Othmar gaben einen Überblick zu den laufenden Arbeiten innerhalb des TAP TRUST und zogen gemeinsam mit dem Sprecherteam der AGBe zudem ein positives Fazit des vorangegangenen AGBe-Workshops, bei dem vom 12.-13. März die Themen Vertrauen und Monitoring auf der Agenda gestanden hatten.

Maxi Schöler begrüßte als Sprecher der DIPRO-Begleitgruppe erstmalig alle Teilnehmer im Namen der Begleitgruppe und hielt einen interessanten Vortrag mit dem Titel „Der Blog als Instrumentarium der Partizipation“.

Gemeinsame Wege an die frische Luft sind bei Online-Konferenzen schwierig, und so folgte stattdessen eine angeleitete interaktive Pause, die von den Teilnehmern der Online-Konferenz sehr gut angenommen wurde. Nach der körperlichen Aktivität folgte eine Einführung zum Safety Case. Abschließend wurde seitens Dr. Peter Hocke und Marcel Ebeling über die Fokusgruppe sowie die Erfahrungen aus diesem Experiment berichtet.

Auch bei einer Online-Konferenz muss auf das Abendprogramm nicht verzichtet werden: Bei Live-Musik konnte sich in gemütlicher Runde in verschiedenen Kleingruppen unterhalten werden.

Auch am Mittwochmorgen lag Musik in der Luft. Hier wurde erneut in verschiedenen Breakout-Räumen diskutiert. Der letzte Agendapunkt bezog sich dann auf das Arbeitsgebiet HAFF.

Hier wurden unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dirk Lowke „Internationale Konzepte für bauliche Anlagen zur Verkapselung, Verpackung oder Konditionierung von hochradioaktiven Abfällen“ vorgestellt. Dr.-Ing. Thomas Hassel berichtete gemeinsam mit Dr. Volker Metz und Dr.-Ing. Thorsten Leusmann im Anschluss über Prozessschritte, Haltepunkte und Steuerungsmöglichkeiten auf dem Entsorgungspfad.

Das Schlusswort lag erneut bei Prof. Dr. Klaus-Jürgen Röhlig, der sich bei allen TRANSENS–Mitarbeitern, der AGBe, der DIPRO Begleitgruppe, dem Beirat TD und dem Projektträger für die aktive Mitarbeit bei dem Arbeitstreffen und dem damit verbundenen Erfolg der Online-Veranstaltung bedankte.

In diesem Sinne danken auch wir allen Beteiligten und freuen uns auf das nächste TRANSENS-Projekttreffen im Juli, das möglicherweise wieder in Präsenz stattfinden kann.

Ihr TRANSENS- Team

 

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